59 Euro für einen neuen Reisepass. Dabei will ich meinen alten behalten. Darf ich aber nicht. Auf dem neuen Foto muss ich....
auch noch geradeaus schauen, die Lippen zukneifen und darf nicht mehr zur Seite schauen. Das wurde mir anschaulich auf
einer Tafel präsentiert, wie man das bei kleinen Kindern macht. "Guck mal, so muss dein Bild aussehen".
Leider wird mein, bereits maschinenlesbarer Reisepass, nicht mehr verlängert. Dabei habe ich dort so schöne Stempel drin aus
den Ländern, die ich bereist habe. Zwar wurde mir versichert, dass ich den alten Pass behalten kann. Aber das ist doch wohl
nicht dasselbe. Auch werde ich keine weiteren Stempel in den neuen Pass bekommen (wurde mir gesagt!).
Also konnte ich nach der langen Wartezeit im Bürgerbüro wieder abdackeln, musste mir Passbilder machen lassen und dann in
der nächsten Woche wiederkommen. Donnerstagnachmittags sitzen dort die Leute, die wie ich noch in Brot und Lohn stehen,
also musste ich mich wieder auf längere Wartezeiten einstellen.
"Denken Sie an die 59 Euro" rief mir die Mitarbeiterin noch hinterher!
In einer Zeitschrift wurden die Vorteile dieser neuen Reisepässe angepriesen. Dass das alles nur geschehe zu unserer
eigenen Sicherheit (haha).
In einem der letzten Sätze dieses Berichtes wurde auch gleich nachgeschoben, dass Terroristen auch weiterhin in der Lage
sein werden, die neuen Reisepässe zu fälschen. Oder ganz einfach ihren Pass vorzeigen und an keiner Straftat gehindert
werden können, weil sie noch nicht unangenehm auffielen und in keiner Verbrecher-Kartei zu finden sind!
Na, dann ist ja mein schwer verdientes Geld gut angelegt (stöhn!).
A M S T E R D A M
Nicht nur kiffen und Sex.
So nah am Wasser gebaut. Und doch nicht zum weinen.
Ganz im Gegenteil. Immer wieder erfrischend anders.
Hin und wieder bietet die Deutsche Bundesbahn Angebote für den ICE von Düsseldorf oder Köln nach Amsterdam.
Deshalb besuchen wir mindestens einmal im Jahr diese interessante Stadt.
Es fällt schwer, Amsterdam in kurzen prägnanten Sätzen zu beschreiben. Ich würde sagen, einfach los und selbst genießen.
Wahrscheinlich werden die meisten Deutschen irgendwann in ihrem Leben dort gewesen sein und sich sowieso bereits auskennen.
Das Gute an Amsterdam ist, dass man vom Bahnhof aus die ganze Innenstadt zu Fuß erreichen kann. Viele Jahre lang war es möglich, mit der Straßenbahn für einige Gulden eine Stadtrundfahrt zu machen. Leider gibt es seit Abschaffung der Gulden auch keine Straßenbahnlinie mehr, die eine Rundfahrt anbietet.
Interessant ist es, eine Fahrt durch die Grachten zu unternehmen. Leider ist das inzwischen ein kostspieliges Vergnügen geworden.
Wir haben Amsterdam immer zu Fuß erkundet. Dabei lernt man am besten die kleinen Gassen kennen und trifft interessante Typen.
Man kann prima shoppen und überall essen und trinken in den vielfältigen Lokalen und kann die Küchen der Welt kennen lernen.
Besonders aufgefallen ist uns mitten im Herzen von Amsterdam das Kaufhaus "Magna Plaza", erstens wegen der ausgefallenen Architektur und zweitens, weil man dort kleine Boutiquen und ausgewählte Geschäfte findet.
An Samstagen sollte man die verschiedenen Flohmärkte in der Innenstadt besuchen.
Das Erotik-Viertel ist ein "Muss" in Amsterdam. Nirgendwo wird so ungezwungen in Häusern und auf der Straße Sex angeboten. So auch wohl Drogen und Alkohol. Aus vielen Lokalen strömt der Duft von Haschisch oder Marihuana. Und bereits tagsüber haben wir schon alkoholisierte Leute auf der Straße herum torkeln gesehen. Aber trotz allem scheint diese Gegend ungefährlich.
Das Viertel "Jordaan" hat uns persönlich besonders gefallen. Es ist ein Stadtteil mit alten Häusern, Grachten, Boutiquen, Cafes, Coffee-Shops und Künstlern. Jede kleine Straße hat seinen eigenen Charme.
Architekturfans werden immer wieder staunen und wer gerne einkauft wird garantiert fündig.
Also nichts wie hin!!
Die AIDA Produzenten riefen und ich kam… Genau wie 500 Andere, aber wie stehen meine Chancen?? Ach lesen Sie doch selbst ....
In einem Zeitungsaufruf bat man Menschen aller Größen, egal ob dick oder dünn und jeden Alters in die Philipshalle zum Casting für die Oper AIDA.
AIDA wurde am 2. September 2006 in der LTU-Arena Düsseldorf aufgeführt.
Wer AIDA kennt (also nicht das Partyschiff!!), weiß, dass man viele Komparsen benötigt.
Ich wollte gerne mitmachen, deshalb bin ich dem Aufruf gefolgt. Wie auch etwa 500 andere Leute zum Casting antraten.
Sogar der WDR war da und deshalb wurden auch gleich einige junge gut aussehende Menschen in Kostüme gesteckt. Ich ließ mich aber nicht beirren, weil ich nicht dazu gehörte.
Nach kurzer Vorrede wurden wir aufgefordert uns aufzustellen und zum "Warm up" gebeten. Auf der Bühne stand unsere Vorturnerin und zeigte uns, wie wir uns bewegen sollten. Also 500 Leute stampfend und viele davon keuchend. Mit meiner Kondition klappte das einwandfrei.
Dann wurden wir in Gruppen auf unseren eventuellen Einsatz bei AIDA vorbereitet.
Das hatte mir schon riesigen Spaß gemacht. So im Kreise majestätisch schreiten und sich mit den richtigen Armbewegungen der Sonne zuwenden und anschließend zu Boden gleiten. Die Dame von der Produktionsfirma hat mich sicher gesehen, denn ich habe mich wirklich filmreif hingelegt.
Die Herren durften kleine Kriegsspielchen aufführen und gaben mir (auch anderen) reichlich Anlass zum lachen.
Wir bekamen dann Codes mit einer Geheimzahl, so dass niemand erfuhr, wer letztendlich genommen wird.
Leider bekam man das Ergebnis erst 3 Wochen später.
Also mussten wir abwarten.
Es hat ja geklappt, siehe "Unsere AIDA!"
Coca Cola-Chili-Roast-Beef Mal können es die kleinen Gerichte sein und heute halt mal "was Guts" Cola macht das Fleisch zart und Chili macht.... den Braten scharf.
Dazu noch Zwiebelsuppe, weil es dann auch würzig schmeckt.
Also nochmal von vorne:
Die Angaben beziehen sich auf 3 Kilo Fleisch.
Sie benötigen ein gutes Stück Rinderbraten, Falsches Filet oder Roast-Beef.
Dazu einen halben Liter Cola (Pepsi Cola schmeckt auch) und eine Tüte Zwiebelsuppe.
Wichtig ist die Zugabe einer kleinen Flasche Chilisauce. p> Diese gibt es in verschiedenen Variationen. Erstmal wenig benutzen und später vielleicht noch nachwürzen.
Cola, Zwiebelsuppe und Chilisauce in eine Casserole oder Auflaufform geben und das Fleisch in die Flüssigkeit legen und ab in den Backofen. Auf 200 Grad ~ zwei Stunden braten lassen.
In der ersten Stunde abgedeckt lassen, damit das Fleisch nicht verbrennt.
Fertig!
Mehr gibt es nicht zu tun.
Das schmeckt einfach köstlich.
Die leichte Süße, das Würzige und das Scharfe ergeben einen saftigen leckeren Sonntagsbraten.
Den man mit Klößen, Kartoffeln oder Spätzle reichen kann und Gemüse oder Salat.
Guten Appetit
Vereint nur gute Dinge: gutes Rindfleisch, Kaffee, Altbier und Chili.
Nur wer wagt, gewinnt!!
Zutaten für etwa 4 Personen:
500 gr. Rindergulasch (oder schneiden Sie gutes Steakfleisch klein)
500 gr. Rindergehacktes
250 ml. Dunkles Bier (auch mit gutem Schwarzbier)
200 ml fertiger stark aufgebrühter Kaffee
1 Teelöffel Backkakao
1 Dose Tomatenmark, 1 Paket passierte Tomaten
2 Zwiebeln
ein Pfund Tomaten
Knoblauch nach Geschmack
2 Dosen Kidneybohnen
1 Dose Mais
3 Chilischoten oder
2 Chilischoten und Chilisauce (mein Favorit)
je ½ Teelöffel Oregano und Koriander
Pfeffer aus der Mühle
Salz nur wenn nötig!
Zubereitung:
Das Fleisch in der Pfanne anbraten und mit allen Zutaten in eine Auflaufform geben, ohne Bohnen und Mais. Dann eine Stunde im Backofen auf 180 Grad garen. Erst abgedeckt, dann weiterbräunen. Dann die Kidneybohnen und den Mais zufügen und noch mal eine halbe Stunde im Ofen lassen. Servieren. Fertig Dazu kann man fast alles reichen: Kartoffeln, Reis und Gemüse. Guten Appetit
Der japanische Garten im Nordpark Düsseldorf
Düsseldorf - Kaiserswerth
Das Dorf im Düsseldorf
Altes Gewand und junge Seele
Ein Sonntagsausflug mit.....
der Köln-Düsseldorfer Schifffahrt-Gesellschaft.
Unser Sonntagsausflug führte uns von der Düsseldorfer Altstadt mit dem Ausflugsschiff nach Kaiserswerth. Was keine billiges Vergnügen ist, pro Person zahlt man als Erwachsener 6 Euro, als Kind 3 Euro.
Dafür bekommt man bei der Abfahrt mal die Altstadt vom Wasser aus zu sehen.
Wir fanden einen perfekten Sonntag für einen Ausflug auf dem schönen Rhein, strahlender Sonnenschein und überall fröhliche Menschen.
Die Fahrt mit dem Schiff dauerte ungefähr eine dreiviertel Stunde.
Wenn man auf Kaiserswerth zufährt, sieht man als erstes die Ruine der "Kaiserpfalz", die wir dann auch nach Ankunft besuchten. Nur im Frühjahr und Sommer ist es möglich, dort herumzuspazieren.
Im kleinen Vorgarten grünte es endlich wieder und blühten die Narzissen.
Mit uns fielen eine Menge Leute über Kaiserswerth herein.
Wir besichtigten einige historische Bauten und die Kirche.
Überall konnte man draußen sitzen. Ich fühlte mich gleich in Urlaubsstimmung versetzt.
Tradition hat schon fast das Currywurst-Essen am "Berliner Imbiss", direkt an der Straßenbahn-Station. Dort gibt es die für uns leckerste Currywurst in Düsseldorf.
Nach längerem Spaziergang stärkten wir uns bei einem Bier im Burghof. Dieser liegt weiter flussabwärts direkt am Rhein und ist schon jahrzehntelang eine Institution. Der Burghof bietet auf langen Holzbänken draußen im Biergarten Platz für hunderte von Menschen. Das Lokal sollte man sich auch von innen ansehen, denn dort wurde alles kunstvoll hergerichtet. Sogar die Toiletten, die man vom Biergarten aus erreicht, wurden von Künstlern gestaltet.
Auch viele kleine schöne Geschäfte und Galerien findet man in Kaiserswerth. Leider oder glücklicherweise (für Sparsame) sind die meisten Geschäfte sonntags geschlossen.
Das Abendessen kann man je nach Geldbeutel in unterschiedlichen Lokalen mit internationaler Küche einnehmen. Einen Tipp kann ich nicht abgeben, einfach ausprobieren.
Das Restaurant "Im Schiffchen" hat einen guten Ruf in ganz Düsseldorf, kommt aber wegen unserer finanziellen Situation nicht in Betracht. (siehe oben, "Currywurst" schon eher).
Wenn man nicht weit wegfahren will, ist Düsseldorf-Kaiserswerth ein klasse Ausflugsziel. Für uns war es eine willkommene Abwechslung.
Bisher sind es nur Worte, denen niemand einen Klang gab.
Auch wenn dieses Lied noch vertont werden muss, in meinem Herzen spielt schon eine Melodie.
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Was passiert mit der Zeit
Sind wir zu warten bereit?
Sie rinnt uns durch die Finger
es ist wie schon immer
Kaum will ich was erleben
hat es sich schon ergeben.
Kalt oder heiß
schwarz oder weiß
Ist man ein Kind der Traurigkeit
oder der Heiterkeit
Glaubt man oder fühlt man nur
oder ist man dem Leben auf der Spur
Ich denke immer daran
Was passiert mit der Zeit
Sind wir zu warten bereit?
Sie rinnt uns durch die Finger
es ist wie schon immer
Kaum will ich was erleben
hat es sich schon ergeben.
Die Sonne und der Mond
wir bleiben vom Rythmus nicht verschont
Grenzen könnten weichen
Wie viel würden wir erreichen
Liebe ist oft der Weg
doch meist ist es schon zu spät
Sag mir, sag mir
Was passiert mit der Zeit
Sind wir zu warten bereit?
Sie rinnt uns durch die Finger
es ist wie schon immer
Kaum will ich was erleben
hat es sich schon ergeben.
Goldenes Licht wie es sich in den Scheiben bricht
Helle Zeiten.
Regen, der grauen Alltag verspricht.
Dunkle Zeiten.
Schnee, so weiß, der alles Traurige verdeckt.
Und dann wird neues Leben geweckt.
Was passiert mit der Zeit
Sind wir zu warten bereit?
Sie rinnt uns durch die Finger
es ist wie schon immer
Kaum will ich was erleben
hat es sich schon ergeben.
Was passiert mit der Zeit
Sind wir zu warten bereit?
Sie rinnt uns durch die Finger
es ist wie schon immer
Kaum will ich was erleben
hat es sich schon ergeben.
Bist du brav, vernünftig und lieb
dir wenig Zeit zum Ausleben blieb.
Bist du bereit, vieles zu geben
Kannst du auch viel erleben.
Willst du Höheres erstreben,
musst du eine Menge Lebenszeit geben.
Refrain
Eine etwas andere Liebe, die Orchidee
Wer kann ihr widerstehen?
Vielgerühmt, vielgeliebt und jetzt von mir in Szene gesetzt. Die einzige Art, um sie haltbar zu machen. Ich habe sie gemalt!
Sie gehört zu meinen Lieblingsblumen.
Die bei uns gängigen Sorten, die Hybriden, sind für mich schon eine Herausforderung. Bisher ist es mir nicht gelungen, eine Orchidee am Leben zu halten.
Vor vielen Jahren sah ich mir in Thailand eine Orchideenzucht an und überzeugte mich von der Vielfalt und der Farbenpracht von Orchideen. Und habe meine Liebe zu dieser filigranen Pracht entdeckt.
Überall auf der Erde werden neue Sorten und Arten gezüchtet und es soll, verständlicherweise, einige Millionen Orchideenliebhaber geben. Ich gehöre dazu.
Im Dunkel der Nacht öffneten sich die schmalen engen Gassen, die Plätze und die steilen Stufen und gaben schaurige grausige Geschichten frei, entwickelten…. eine neue eigene Dynamik und hinterließen ein Gänsehautgefühl.
Das war kein fauler Zauber sondern erlebte Realität.
Da ich zurzeit das Buch "Dunkle Rosen" lese, in dem es um den Geist einer Frau geht, der das Kind entrissen wurde, fasziniert es mich, lebendige Schauplätze von Geistergeschichten kennen zu lernen.
St. Ives erschien mir dafür der geeignete Ort. Die Altstadt besteht aus verwinkelten Gassen, Hinterhöfen, steilen Treppen und dunklen Plätzen.
Da kann einem leicht mulmig werden.
Und Ian Addicoat war in der Lage, seine Geistergeschichten lebendig darzustellen. Er ist anerkannter "Ghost-Hunter", der bereits im deutschen Fernsehen vorgestellt wurde.
Einer Gruppe von 15 Personen und einem Hund! brachte Ian an verschiedenen Plätzen und an Straßen spannende Geschichten vor und wir lauschten erwartungsvoll.
Hier nun einige seiner Geschichten:
Ayr Lane war der erste Platz, an dem es immer wieder zu unerklärlichen Erscheinungen kam, und zwar an der Rückseite des Barbara Hepworth Museums (Barbara Hepworth war eine anerkannte Bildhauerin und Künstlerin, die 72-jährig in ihrem eigenen Studio verbrannte). An einem bestimmten Bereich des Weges kann es einem passieren, dass es ganz plötzlich zu unerklärlichen Reaktionen kommt, sei es, dass man schreckhaft die Seite wechselt, dass es einem eiskalt wird trotz sommerlicher Temperaturen oder das es einem vorkommt, eine Hand lege sich einem auf die Schulter.
Oder man hört ganz deutlich Schritte, die auf einen zukommen, oder durch einen hindurch, aber es ist niemand zu sehen.
Ganz besonders unheimlich wird es aber, wenn dem Spaziergänger eine Frau in einem langen Gewand entgegen kommt und sich dann kurz vor einem in Luft auflöst.
Wer ist diese Frau? Hier streiten sich die "Experten", für die einen ist es die verstorbene Barbara Hepworth, für die anderen ist es eine alte Frau, die in früheren Zeiten jede Nacht in ihrem Nachthemd durch diese Straße hinunter in die Stadt lief.
Als ihre Kinder, die mit im Haus wohnten, dies merkten, schlossen sie sie nachts immer ein.
Es ist schon erschreckend, wenn Personen vor einem auftauchen, und sich dann plötzlich vor einem in Nichts auflösen.
Ganz in der Nähe zum Hepworth Museum liegt die Tate Galerie.
Obwohl es sich um ein neues Gebäude handelt, gibt es hier eine unerklärliche Erscheinung.
So kann es Besuchern der Ausstellung passieren, dass sie in einen Saal kommen und dort einen Handwerker im Blaumann sehen. Sie schauen kurz zu Seite, drehen sich um und der Handwerker ist verschwunden, innerhalb von einem Fingerschnipp. Und es gibt keinen zweiten Ausgang, keine Geheimtür, nichts.
Zwar gibt es natürlich auch Handwerker in der Tate Galerie, aber die benutzen die Ausgänge und lösen sich nicht einfach in Luft auf. Aber wie kommt ein Geist in die Tate?
Die Erklärung könnte in der Vergangenheit liegen, als an dieser Stelle noch ein Gaswerk stand. Und in diesem Werk gab es seinerzeit einen schrecklichen Unfall, bei der ein Arbeiter starb. Und dieser Arbeiter erschien dann seinen Kollegen, grüßte sie mit einem freundlichen "Good morning" und war verschwunden. Alle die ihn sahen waren sich sicher, es war ihr verunglückter Kollege.
Als dann die Tate an dieser Stelle gebaut wurde, blieb der Arbeiter am Ort seines gewaltsamen Todes. So kann man dort neben moderner Kunst vielleicht auch mal einem Geist begegnen.
Es gibt aber noch zwei weitere Plätze, an denen es auch schon am hellichten Tage zu unerklärlichen Gefühlsregungen, Reaktionen oder Erscheinungen kam.
Der eine ist ein kleiner, hübscher Platz zwischen Häusern. In einem von diesen wohnte eine Frau, deren Tochter an Cholera starb. Nach dem Tod ihrer Tochter verlor die Mutter allen Lebenswillen und starb kurze Zeit danach. Und auf einer Bank auf diesem Platz saß sie bis zu ihrem Tode oft und beweinte den Tod ihrer Tochter.
Und eben auf diesem Platz ist es schon bei vielen Passanten zu plötzlichen, nicht erklärbaren emotionalen Gefühlsausbrüchen gekommen. Meistens gingen sie eigentlich glücklich und zufrieden über diesen Platz, um dann wie aus heiterem Himmel in Tränen auszubrechen, oder es liefen ihnen kalte Schauer über den Rücken.
Entfernten sie sich von diesem Platz, ging es ihnen wieder so gut wie vorher. Auch Tiere zeigten hier schon unerwartete und unerklärliche Verhaltensweisen. Katzen, die gerade noch gelassen über den Platz stolzierten, liefen plötzlich fauchend und in Panik weg, um dann hinter dem Platz wieder die Ruhe selbst zu sein.
Der zweite Ort in St Ives, an dem es auch am Tage zu paranormalen Erscheinungen kam, ist "The Island". Dort steht auf einem Hügel die Kapelle des St. Nicholas.
Hier haben Leute immer mal wieder gesehen, dass Männer, gekleidet wie Mönche hinauf zur Kapelle gingen. Soweit nicht ungewöhnlich, Mönche und Kapelle passen doch zusammen.
Aber das Merkwürdige daran war, dass diese Mönche nicht die Tür nahmen, um in die Kapelle zu gelangen sondern einfach durch die Mauer gingen. "The Island" hat noch mehr zu bieten. Man sah eine Frau mit Laterne über den Hügel gehen, als suche sie etwas. Es soll sich um die Überlebende eines Schiffsunglückes handeln, deren Kind ertrank. Auch heute soll diese Mutter nachts die Gegend absuchen, in der Hoffnung, dass ihr Kind noch lebend ans Ufer getrieben wird.
Wer besonders mutig ist, der geht um Mitternacht hoch zur Kapelle, umrundet diese drei- oder zwölf Mal, beides kann zum gleichen Ergebnis führen, denn dann soll die Frau mit der Laterne erscheinen.
Und natürlich (??!!!! ) soll es auch die Erscheinung eines großen Segelschiffes geben, das Richtung Hafen segelt, um sich dann an der Stelle seines Unterganges in Luft aufzulösen.
Sollte man auf dem Weg zu "The Island" über die Island Road kommen, dann kann es passieren, dass man Hufgeklapper auf dem Pflaster hört, obwohl weit und breit kein Pferd zu sehen ist.
Und tatsächlich haben mehrere aus unserer Gruppe eben dieses Hufgeklapper gehört, als wir durch die Island Road gingen. Erst als Ian nach ungewöhnlichen Geräuschen gefragt hatte und eben einige sagten, dass sie Hufe gehört haben, hat er erklärt,
was es damit auf sich hat.
Im letzten Jahrhundert lebte in der Straße ein Mann, der einen schönen weißen Schimmel besaß. Er hatte die Angewohnheit, abends zum Strand zu reiten, zu schwimmen, und wieder zurück zu reiten. Während er schwamm, wartete sein Schimmel am Strand.
Eines Tages kamen Spaziergänger vorbei, sahen das Pferd am Strand stehen und dachten, der Besitzer sei schwimmen, wie immer . Aber als sie viel später wieder dort vorbei kamen, stand das Pferd noch immer dort. Da wussten sie, dass dem Mann etwas zugestoßen sein musste, er musste ertrunken sein. Erst mehreren starken Männern gelang es später, das treue Pferd vom Strand zu entfernen, worauf es bald darauf starb.
Anfangs erschien den Menschen das Pferd allein, um dann kurze Zeit später mit Reiter zurück zu kommen, heute hört man nur noch die Hufgeräusche.
Zum Schluss noch zwei Erscheinungen, die sich schon mehrfach praktisch vor dem Cottage, dass wir gemietet hatten, abgespielt haben.
In der Virgin Street hat es in den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts einen Brand gegeben, bei dem ein Feuerwehrmann starb. Dort wurde häufig ein Feuerwehrmann in einer merkwürdig alten Uniform gesehen worden, der von einem zum anderen Moment verschwand.
Ein paar Meter weiter, die Straße "Barnawoon" herauf, wurde mehrfach eine Frau in viktorianischen Gewändern gesehen, die ebenfalls mir nichts dir nichts verschwand.
Mehrere Personen, die sich nicht untereinander kannten, beschrieben diese Frau übereinstimmend.
St. Ives ist nicht nur ein überaus schöner Ort am Meer, mit viel Flair und schönen Stränden, sondern, wie wir jetzt wissen, auch ein geist"reicher" Ort.
Sollten wir mal wieder in St. Ives zu Besuch sein, werden wir den Geistern erneut die Chance geben, sich zu zeigen.
Die Städte wirken sauberer, der Januar ist nicht so dunkel und und und......
Die Luft ist so wunderbar klar.
Eigentlich sprechen schon die Fotos für sich.
Der Schnee zaubert eine malerische Landschaft.
Die Parks der Stadt wirken so friedlich.
Mit dem Fallen des Schnees wird gleich alles ein wenig ruhiger.
Es ist toll, aus dem Fenster zu schauen und den Garten in seiner weißen Pracht bewundern zu können.
Leider kann man in Nordrhein-Westfalen diese Pracht so selten erleben.
Aquarelle, meine Bilder - Kunst oder doch nicht -
Wer kann das beurteilen? Mir macht das Malen einfach Spaß!
That's it
Seit vielen Jahren male ich Aquarelle. Von vielen Freunden werde ich gebeten, doch meine Bilder auszustellen oder zu verkaufen.
Da sind dann zwei Seelen in meiner Brust. Jeder Mensch liebt die Anerkennung dessen, was er macht, aber dann fühle ich eine Verbundenheit mit meinen Bildern, gerade so, als wären es meine Kinder. Und die verkauft man nicht.
Und dann müssen sich auch erst Interessenten finden. Denn das, was als Kunst bezeichnet wird, wird doch von jedem anders gesehen.
Ich schaue mir seit Jahren Kunst in Museen und Galerien an und weiß nicht, warum so vieles als Kunst verkauft wird. Es scheint, dass man nur mit seinen Werken andere Menschen ansprechen muss. Ein Bild oder eine Skulptur muss uns eine Botschaft senden und dann weiß man, das ist Kunst. Oder??
Mein großer Traum war und ist noch immer, an einem schönen Ort auf dieser Welt ein eigenes Cafe zu eröffnen und dort sogenannte "Kunst" auszustellen von Leuten, die in keiner Galerie zu finden sind, und zu verkaufen.
Es wäre doch schön, wenn die "Normalsterblichen" ihre Werke zeigen könnten und vielleicht ein wenig Anerkennung erhalten für das, was sie erstellt haben. Denn schon im Bekanntenkreis habe ich bisher so viele schöne Dinge gesehen, die liebevoll erstellt wurden. Aber dort nur rumliegen und verstauben.
Dann wäre es toll, wenn eine ältere Frau, die im Berufsleben nicht mehr benötigt wird, wo heute häufig nur Jugend zählt, für das Cafe Kuchen backt und die Gäste liebevoll bedient. Das Cafe sollte recht klein und übersichtlich sein.
Auch könnte man dort den musikalischen oder sprachlich begabten Menschen eine Chance geben. Man könnte Live-Musik anbieten, so wie es in englischen oder irischen Pubs üblich ist.
Leider kann man sich seine Träume meist nur mit dem nötigen finanziellen Polster ermöglichen. So wird dies für mich auch weiterhin ein Traum bleiben.
In drei Tagen von unten und von oben gesehen.
Meinem Geld, wenn ich denn genug davon hätte, würde es hier auch gefallen! Wir fuhren von Düsseldorf bis Luxemburg mit dem IC. Komfortabel und praktisch. Der Bahnhof ist mitten in der Stadt. Das Hotel 200 Meter davon entfernt.
Luxemburg sollte man zu Fuß erkunden.
Wir wohnten im Mercure Hotel, das zur Accor-Gruppe gehört, von dem wir aus Erfahrung wussten, dass diese Hotels einen gleich guten Standard bieten.
Die Luxemburger erschienen uns entspannt, locker und aufgeschlossen. Da wir der französischen Sprache nicht wirklich mächtig sind, versuchten wir es mit Englisch und Deutsch. Und wurden überall verstanden.
Das Zentrum ist klein und übersichtlich. Es gibt mehrere große Plätze mit Skulpturen oder Brunnen. Bei schönem Wetter macht es sicher Spaß vor den unterschiedlichen Lokalen zu sitzen. Wir hatten kein Glück mit dem Wetter. Auf dem Place d'Armes hörten wir am Samstag ein Platzkonzert von einer Jugend-Musikgruppe.
Inmitten des Einkaufszentrums findet man den hübschen, aber unspektakulären Palast des Großherzogs. Vor dem Palast lief ein Soldat gelangweilt auf und ab. Es sah aber auch nicht aus, als wäre der Palast besonders gefährdet.
Geschäfte gibt es einige, leider viele der bekannten Markenwaren, die wir bereits aus Deutschland kennen.
Die Fa. Villeroy und Boch hat in Luxemburg einen Fertigungsbetrieb, den wir natürlich besuchten. Dort haben wir uns auch gleich den Lagerverkauf angesehen und Erinnerungsstücke gekauft.
Luxemburg bietet eine Menge Museen. Wir nahmen uns nur die Zeit für das "Museum für Stadtgeschichte", das durch seine Glasfassade auffällt, durch die man ins Gebäude schauen kann. Mit einem Aufzug fährt man drei Etagen unter die Erde.
Viele Gebäude Luxemburgs stammen aus der Gründerzeit, aber auch schöne Jugendstilbauten fallen auf. Auch neue Gebäude findet man mit ansprechender Architektur. Man erkennt, dass Luxemburg kein armes Land ist, alles sieht gepflegt und sauber aus.
Es gibt ganze Straßenzüge mit Banken, die häufig in representativen Villen untergebracht sind.
Die Abtei Neumünster und verschiedene kleine Kirchen sind absolut sehenswert.
Das Restaurant-Angebot ist vielseitig. Viele europäische Küchen sind vertreten. Auch die für den französischen Lebensstil bekannten Brasserien gab es in einer Vielzahl. Die Gerichte waren uns aber zu teuer. Es mag sein, dass man dort besonders gut isst, aber wir gingen das Risiko nicht ein, viel zu bezahlen für wenig Essen.
Gerne hätten wir das Restaurant von der bekannten Fernsehköchin Lea Linster besucht, dass im Bahnhof sein sollte. Leider war es für immer geschlossen.
Überall gibt es schöne Cafes und die Bäckereikette Fischer, die preiswert leckeren Kuchen und Kaffee anbietet.
Große Teile Luxemburgs liegen wie in einem Kessel. Große Parks und kleine Ortsteile liegen tief unter dem Zentrum. Trotz des Wissens um den steilen Aufstieg, waren wir mehrfach im Tal. Aber dafür wird man belohnt.
Im Park findet man unter anderem eine Kapelle, die in den Felsen gebaut wurde. Ein Wasserlauf durchzieht den Park. Leider hat die Natur noch nicht ihre Vielfalt gezeigt. Es war an allen drei Tagen grau und regnerisch.
Zu den kleinen Ortsteilen, die im Tal liegen, gehören "Grund" und "Clausen". Sehr malerisch mit kleinen Geschäften und sogar irischen und englischen Pubs. Die wir auch besuchten und in denen wir einige Zeit verbrachten.
Das Nachtleben in Luxemburg bietet eine Menge für alt und jung. Uns reichten einige leckere Biere im Pub. Leider wurde dort keine Live-Musik geboten.
Die Leute sind durchweg freundlich und hilfsbereit.
Für ein verlängertes Wochenende ist ein Ausflug nach Luxemburg ideal.
Hier die offizielle deutsche Seite:
http://www.lcto.lu/html_de/index.htm
Made by Nature - Real Wonder
Die Natur ist der beste Bauherr.
Wir schauen zu oft zu den Menschen auf, für mich ist die Natur das einzig Heilige.
Darauf kann ich mich verlassen. Kein Parfümduft kann je den betörenden Duft...
von Blumen und Büschen ersetzen.
Es ist für mich nicht vorstellbar, in einem Land zu leben, in dem man nicht alle vier Jahreszeiten erleben kann.
Der Frühling
So wunderschön sind beispielsweise die ersten lila Knospen der Krokusse nach einem harten Winter oder die Farbenpracht der Primeln nach dem Grau des Winters.
Dann die Magnolienblüten, die Narzissen und die Tulpen. In den Düsseldorfer Parks erblühen im Frühjahr Unmengen Zierkirsch-Bäume mit rosa und weißen Blüten.
Der Sommer
Er ist nicht nur für die Natur, auch für mich sehr wichtig. Die Sonne brauchen nicht nur die Pflanzen, auch ich kann mich dann voll entfalten.
Der Herbst Niemals mehr möchte ich auf die Farbenpracht des Herbstes verzichten. Wer einmal den "Indian Summer" in Ostkanada oder beispielsweise in Vermont (USA) erlebt hat, wird die Farben und die Gerüche des Herbstes nicht mehr missen wollen.
Der Winter
Dann ist für mich auch der Winter nicht wegzudenken. Es ist ein toller Anblick, wenn Büsche und Sträucher mit Schnee bedeckt sind. Und was wären wir ohne den Tannenbaum. So schließt sich der Kreis und meine Welt ist in Ordnung.
Beherbergt das wahrscheinlich einzige Leuchtturm-Postamt der Welt.
Ein Ort mit trauriger Berühmtheit
Ein Dorf in Nova Scotia, Kanada, nur durch den Atlantik von Europa getrennt.
Was macht ihn so besonders??
Ist es die Lage am Sturm umtosten Atlantik, die liebenswerten Kanadier? Oder die jahrtausend alten Steinbrocken, gekrönt von einem Leuchtturm, der als Besonderheit ein Postamt beherbergt?
Auch das!
Wie findet man ihn? An der Südküste Nova Scotias, Neuschottlands in Kanada. Von Deutschland aus kann man Pauschalreisen buchen. Im Sommer und zum "Indian Summer" werden dann Tausende in Bussen ins Dorf gebracht, um dieses Kleinod zu bestaunen.
Obwohl Peggys Cove nur aus einigen Holzhäusern, Fischerbooten und Souvenirläden besteht. Vielleicht ist es gerade das.
Alles strahlt einen enormen Charme aus, dem sich niemand entziehen kann. Und dem man immer wieder erliegen will.
Traurige Berühmtheit erlangte Peggys Cove 1998, als eine Swissair genau vor dieser Küste abstürzte und Hunderten Menschen das Leben kostete. Auf einem der wunderschönen Felsformationen wurden dafür Gedenktafeln aufgestellt.
Rundherum liegen Millionenjahre alte Felsbrocken, die jeden einladen, dort herumzulaufen.
Auch haben wir dort schon unvergleichlich spektakuläre Sonnenuntergänge erlebt. Fotos können niemals diese Farbenpracht widergeben.
Die direkte Umgebung um Peggy´s Cove erinnert etwas an die Lüneburger Heide. Vor allem im Herbst. Nur mit dem Unterschied, dass man im Hintergrund das Meer sieht.
Sollte man die Nordost-Kanadische Küste besuchen, darf ein Besuch in diesem beschaulichen Ort, der trotz der vielen Menschen, die ihn überfallen, nicht überlaufen ist, nicht fehlen.
So lautet die Devise des Restaurants "CLUBE PORTUGUESE"
Und dem kann ich zustimmen! Urig, gemütlich, nette Bedienung
Vor einiger Zeit lernten wir das portugiesische Restaurant an der Ecke Erkrather Str., 197 und Kiefernstraße kennen.
Es ging fast familiär zu. Die Bedienung war äußerst freundlich. Das Essen war sehr lecker (gemischter Vorspeisenteller, Gambas, Sardinen, Rippchen mit Beilage) und der Wein preiswert und gut. Alles im richtigen Preis-Leistungsverhältnis.
Auf einer Schiefertafel über der Theke wurden die Tagesgerichte präsentiert. Es wurde eine Auswahl an Vorspeisen, Fleisch- und Fischgerichten angeboten. Dazu konnte man portugiesisches Bier oder Wein bestellen. Auch Frankenheim Alt wurde angeboten. An einer Theke konnte man sich die Vorspeisen zusammenstellen lassen und dem Koch zusehen.
Die Einrichtung ist rustikal, es liefen Kinder herum und am Nebentisch saßen Familien mit ihrem selbst gebackenen Kuchen. Auch die typische "Altherren-Gruppe" saß an einem Tisch und spielte Karten.
Wir fühlten uns wie im Portugal-Urlaub.
Scharf wie die Hölle, mit gutem Rindfleisch auch gesund!
Da könnten sogar Vegetarier schwach werden. Gemüse bekommt damit erst den richtigen Kick!
Zutaten für ~ 4 Personen mit normalem Hunger (ansonsten lieber mehr Rindfleisch)
1,5 Kilo Rinderbraten (nur beim Händler seines Vertrauens kaufen)
Salz, Pfeffer, Mehl, Paprika, Chili (wichtig! am besten frisch)
Öl zum anbraten
1 Tasse Rotwein,
1 Tasse Gemüsebrühe
je 8 Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln, geschält
dazu auch Lauch, Lauchzwiebeln und eventuell Kohlrabi
Braten würzen und mit Mehl bestäuben. Scharf anbraten und dann mit Gemüsebrühe und Wein ablöschen. In Auflaufform geben und im Backofen etwa zwei Stunden bei 180 Grad schmoren, dann die Gemüse dazugeben und weich garen. Soße abschmecken und binden, wenn noch notwendig.
Servieren
Guten Appetit
Aus Urlauben in Amerika und Kanada zurück, wollte ich plötzlich einen Quilt nähen. Erst sah ich den Film
"How to make an American Quilt" und dann auch noch die schönen gesteppten Bettdecken (Quilts genannt) in den B&Bs,
in denen wir in Kanada übernachteten.
Und dann habe ich es ausprobiert. In einem Handarbeitsgeschäft habe ich den Kurs "Quilten für Anfänger" absolviert und dann los gelegt. Der Kurs hat nicht viel gebracht. Mehr die Gespräche mit anderen quiltenden Frauen.
Zur Erklärung: Man näht verschieden große Stoffteile zu einem Teil zusammen, näht Vlies ein und steppt (quiltet) das fertig genähte Teil dann entweder per Hand oder mit der Nähmaschine. Steppen oder Quilten kann man fast jedes genähte Teil.
Habe bereits jede Menge Kissen, Topflappen, Taschen und Tischdecken genäht. Quilten macht süchtig nach Stoffen und Mustern. Es gibt wunderschöne Stoffe. In Kanada und den USA gibt es viele schöne Geschäfte, die Stoffe und Zubehör verkaufen. In Deutschland gibt es Stoffgeschäfte meist in ländlicheren Gegenden. Über das Internet ist das Angebot glücklicherweise auch groß. Aber besser ist es, den Stoff in der Hand zu halten und die Farben zu sehen. Eine Auswahl kann man hier auf unserer Seite sehen.
Tipp- Carlton Arms in New York
Ein kleines Künstler-Hotel mit eigenem Charme. Preiswert und zentral im Herzen von Manhattan, New York. Wenn Sie ein
individuell gestaltetes Zimmer suchen, hier ist es....
Bereits vor vielen Jahren stiegen wir im "Carlton Arms" in New York ab. Früher war das Hotel überwiegend Treffpunkt von Backpackern und Tages-Touristen. Inzwischen wurde viel renoviert und neu gestylt, was das Haus für jeden Besucher interessant macht. Es ist nicht luxuriös, aber in New York will man ja auch nicht im Hotelzimmer bleiben.
Damals buchten wir telefonisch, es gab nicht mal ein Fax-Gerät. Heute trifft man bereits eine Vorauswahl auf der gut geführten Web-Site: http://www.carltonarms.com
Vor dem Buchen sollte man sich unbedingt die Zimmer ansehen. Jedes Zimmer ist individuell von Künstlern gestaltet. Und so was bekommt man nicht alle Tage zu sehen. Ein öffentlich zugängliches Gesamtkunstwerk.
Wir wohnten im Raum 15c ohne Bad. Inzwischen wurde das Zimmer etwas verschönert. Je älter ich werde, um so mehr Komfort benötige ich, heute würde ich ein Zimmer mit Bad vorziehen, von denen es auch ausreichend gibt.
Die Preise sind im Laufe der Jahre leider gestiegen, für New York sind sie aber noch angemessen. Wenn man eine Woche bleibt, bezahlt man weniger.
Eine Woche benötigt man mindestens für einen Besuch in New York.
Das "Carlton Arms" hat eine bevorzugte Lage an der 160 East, 25th Street. Das Empire State Building und viele Geschäfte und Restaurants erreicht man gut zu Fuß.
Dieses Hotel ist aufregend wie New York, und will immer wieder neu entdeckt werden
In New York feiert man traditionell das Schmücken des Weihnachtsbaumes.....
Gerade zur Weihnachtszeit gehört New York zu den faszinierendsten Städten weltweit.
Weil sich aber nicht alle Menschen eine Reise nach New York leisten können, möchte ich sie ersatzweise zur Vorweihnachtszeit mit Rezepten des Buches "Christmas Cooking in New York" erfreuen.
In diesem Kochbuch findet man tolle Tipps, unter anderem zu einer "Tree Trimming Party".
Das Buch ist wunderschön illustriert von James Rizzi und bietet außergewöhnliche Rezepte.
Eine "Tree Trimming Party" ist eine willkommene Gelegenheit, Freunde zum Essen und Schmücken des Weihnachtsbaumes einzuladen und dabei Rezepte aus dem Buch "Christmas Cooking in New York" auszuprobieren.
Als besonderes Schmankerl gehört zum Buch eine CD mit den besten Weihnachtsliedern, die je geschrieben wurden. Sowohl Eartha Kitt, Mario Lanza, Bing Crosby oder Paul Anka stimmen weihnachtlich ein.
Da geht einem so richtig das Herz auf.
Die nachfolgenden Rezepte habe ich für Sie ausgewählt, weil sie leicht und lecker sind:
KRÄUTERHUHN MIT MANGOSAUCE (4 kl. Portionen)
50ml Olivenöl
4 EL Zitronensaft
3 Knoblauchzehen, gepresst
2 EL Basilikum
1 EL Salbei
2 EL glatte Petersilie, fein gehackt
4 Hühnerbrüste ohne Haut
Olivenöl zum braten
Für die Sauce:
4 EL Zucker
4 EL Butter
Fruchtfleisch von zwei reifen Mangos, fein zerkleinert
200 ml Riesling
200 ml Geflügelbrühe oder -Fond
120 gr. Sahne
1 TL Chilischote, fein gehackt
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch und Kräuter gut verrühren. Die Hühnerbrüste in eine Schüssel legen, rundum mit der Marinade bestreichen, mit der restlichen Marinade begießen und 3 bis 5 Std. ziehen lassen.
Für die Sauce den Zucker in einer Pfanne unter Rühren hellbraun karamellisieren lassen. Die Butter und das Mangofruchtfleisch dazugeben, gut umrühren. Mit Riesling und Geflügelbrühe/Fond ablöschen. Die Sauce bei milder Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen.
Die Hühnerbrüste aus der Marinade nehmen. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen. Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Hühnerbrüste darin auf beiden Seiten scharf anbraten. Die Pfanne vom Herd ziehen und mit der Rest-Hitze saftig garen. Zusammen mit Mangosauce servieren.
Am besten passt dazu mit Safran gekochter Reis.
Als Nachtisch empfehle ich noch diese Spezialität: GEWÜRZTE MACADAMIANÜSSE (4 Portionen)
200 ml Wasser
500 gr. Macadamianüsse
120 gr. Zucker
1 Vanilleschote
2 TL Zimtpulver
¼ TL Muskatnuss
1/8 TL Nelkenpulver
200 ml Öl, Salz
Wasser aufkochen und die Macadamianüsse auf einem Schaumlöffel für 15 Sekunden in das kochende Wasser tauchen. Auf einem Küchenpapier abtropfen.
Den Zucker zusammen mit 200 ml Wasser in eine Pfanne geben und um zwei Drittel einkochen lassen. Die Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark auskratzen und zusammen mit Zimtpulver, Muskatnuss und Nelkenpulver in den Zuckersirup geben. Das Ganze gut verrühren.
Die Nüsse in den gewürzten Sirup tauchen, gut umrühren. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und gut abtropfen lassen.
Das Öl in der Pfanne erhitzen und die Nüsse darin portionsweise etwa 10 - 15 Sekunden ausbacken. Dann aus dem Öl heben und auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf einer Platte servieren. Mit Salz würzen.
Die Mengenangaben müssen entsprechend der eingeladenen Gäste erhöht werden.
Damit es einem so richtig warum ums Herz wird, dürfen die Getränke dazu ruhig mal hochprozentig sein.
Wie wäre es mit Eier-Punsch, Kakao mit Baileys oder Irish Coffee?
Es ist nicht klar, ob man den Weihnachtsbaum besser vor dem Essen oder nach dem Essen schmückt.
Vor dem Essen und ohne "hochgeistige" Getränke wird die Gestaltung des Baumes sicher weniger kreativ.
Nach dem Essen wird vielleicht der eine oder andere zu müde sein und es sich lieber nur noch gemütlich machen wollen.
Wie auch immer:
Mit diesen Rezepten und den richtigen Leuten sollte die "Tree Trimming Party" ein ganzer Erfolg werden und ein wunderschön geschmückter Baum das Ergebnis sein, um den Sie sicher jeder beneidet.
Und auch der New Yorker wird ihn wohl nicht besser hinkriegen!!
Quelle:
Südwest-Verlag, München
Peter Bührer, James Rizzi
Christmas Cooking in New York
72 Seiten
ISBN 3-5170-6091-7
Was ist Glück??
Das wird keine philosophische Betrachtung.
Eher die Frage nach dem richtigen Blickwinkel
Ist alles nur ein Wink des Schicksals oder...
erlebtes Empfinden.
Was des einen Glück ist, kann des anderen Leid sein!
Häufiger als das große Glück findet man
-Momente des Glücks-.
Ein Beispiel: Bei fünf Millionen Arbeitslosen sagen viele Menschen, es wäre mein größtes Glück, einen Job zu finden. Ich habe einen Job, aber dieser macht mich nicht wirklich glücklich. Viel lieber würde ich ganz andere Dinge tun.
Und noch eins: Es würde mich richtig glücklich machen, in meinem kleinen Haus auf der Veranda zu sitzen und über meinen Garten auf das Meer zu sehen. Anstatt dessen habe ich einen kleinen Balkon. Gestern stand meine Nachbarin in meinem Wohnzimmer und stellte fest, wie glücklich ich doch sein müsste, einen so schönen Blick nach draußen zu haben.
Weitere Beispiele: Das größte Glück ist für die eine Frau, ein Kind zu bekommen. Wenn sie keine bekommen kann, ist sie sehr unglücklich. Hat man erst mit der "Karriere" begonnen und wird ungewollt schwanger, wird einem der Traum vom Glück im Job zerstört.
Alleine diese kleinen Beispiel zeigen, dass man Glück nicht definieren kann.
Für mich ist es Glück, auf das Meer zu sehen und zu riechen oder mit Freunden zu lachen.
Glück ist auch meine Gesundheit, die mir die Möglichkeit gibt, unbeschwert zu leben.
Ich könnte wohl noch Stunden schreiben ohne ein richtiges Ergebnis.
Machen wir es doch den Chinesen nach. Hier einige Weisheiten:
Der Weise ist frei von Zweifeln. Der Sittliche ist voll Zuversicht. Der Mutige ist ohne Furcht.
Lieber eine Kerze anzünden, als über die Finsternis klagen.
Wenn du auch zehntausend Felder hast, kannst du nur ein Maß Reis am Tag essen; wenn auch dein Haus tausend Zimmer enthält, kannst du nur acht Fuß Raum brauchen bei Nacht.
Hier noch eine japanische Weisheit:
Glück kommt zu denen, die lachen.
Dann habe ich also "Glück"!!
Wasser ist Lebenskraft
Mit dem Boot des Lebens durch den Quell allen Lebens schippern. Wenn das Wasser...... nicht wär, wären wir alle nicht mehr.
Hier nur wenige Beispiele:
Der menschliche Körper besteht aus 70 Prozent Wasser.
Wasser zu trinken ist lebenswichtig. Nur wer ausreichend Wasser trinkt, bleibt leistungsfähig.
Wasser reinigt.
Wasser ist Energie, wenn z.B. durch Wasserräder Strom erzeugt wird.
Hier meine individuellen Werte:
Für mich ist Wasser ein Quell der Freude und inneren Zufriedenheit.
Ein Wasserfall zeigt mir seine gewaltige Kraft, die ich in mir aufnehme.
Das Meer ist ein Spiegel, welcher mir in seiner Größe meine Bedeutungslosigkeit zeigt.
Das tobende Meer mit seiner gewaltigen Kraft zeigt mir, wie klein ich bin.
Der Blick über das Meer zeigt mir die unbegrenzte Freiheit.
Wasser bietet uns vor allem Nahrung und sichert damit unser Dasein.